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smudge

Sara


Mein Name ist Sara, ich bin eine Norikerstute und wurde 2012 von der Tierschutzjugend vor dem Schlachter gerettet!

Früher wurde ich für die Zucht eingesetzt und habe deshalb bereits 8 Fohlen zur Welt gebracht.
Leider wurde ich von all meinen Kindern früher oder später getrennt und habe sie nie wieder gesehen.
Später war ich einmal als Zugpferd eines Trachtenwagens auf dem Oktoberfest im Einsatz, weil die Menschen
über mich sagen, dass mich so schnell nichts aus der Ruhe bringt und ich sehr sanftmütig bin.
Danach arbeitete ich für einen Kindergarten als Führpferd. Aber als mir nach längeren Kutschfahrten oft
mein Bein sehr wehtat und ich deshalb lahmte, entschloss sich mein Vorbesitzer dazu, mich zu verkaufen.

Ohne dabei auch nur eine Sekunde an mich zu denken.

So landete ich schließlich auf dem Maishofner Pferdemarkt, der als einer der brutalsten und schlimmsten
Pferdemärkte weit und breit gilt, weil dort fast alle Pferde von österreichischen oder italienischen Metzgern
aufgekauft, von ihren Familien getrennt und dann in stunden,- oder tagelangen
Tiertransporten zum Schlachthof gefahren werden.
Wenn jemand nicht spurt, gibt es auch schon mal Schläge oder einen Tritt.

Ich mit meinen 13 Jahren hätte dort keine Chance gehabt.

Alles roch nach Angst, einfach schrecklich! Kein Wunder, dass ich mir vor lauter Aufregung sogar eine
blutende Verletzung am Kopf zugezogen habe.
Zum Glück waren meine Menschen von der Tierschutzjugend da und haben mich mit 1100 Euro doch noch
vor dem Schlachthaus retten können.

Heute darf ich deshalb mit zwei Freunden auf der schönen Koppel von Albertine Zellner,
einem Mitglied der Tierschutzjugend, leben, werde zu nichts gezwungen und kann mein Leben das erste Mal
so richtig genießen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mehr Menschen darüber nachdenken, was, nein WEN
sie da eigentlich in Form von Wurst oder Schnitzel auf dem Teller liegen haben. Es hätte auch ich sein können.


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